Die Power-Route

Wer sich mal wieder so richtig auspowern möchte, ist genau richtig auf dieser knapp 60 km langen Route nördlich von Münster. Sie lässt sich bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h gut in 3 Stunden bewältigen.

Schon im Vorbeifahren hat sich die Landschaft entlang der Strecke eine große Vielfalt für das Auge zu bieten. Wer sich etwas mehr Zeit nehmen möchte, kann in den abwechslungsreichen Naturgebieten viele kleine und große Details entdecken, die Sie den Alltag schnell vergessen lassen. Powern Sie sich aus, genießen Sie die Natur und erholen Sie sich!

Von Münster aus geht es zunächst durch den Dyckburger Wald vorbei an herrschaftlichen Gebäuden Richtung Handorf. Immer wieder kommen Sie auf Ihrem Weg an die Werse, bis Sie nach der Querung des Dortmund-Ems-Kanals die Rieselfelder Münster erreichen. Das Naturparadies vor den Toren der Stadt ist weit bekannt als Lebensraum und Rastgebiet für Wat- und Wasservögel, die Sie bei ihrem Treiben auf, am und über den Wasserflächen beobachten können. Auf den nächsten paar Kilometern reiht sich ein Natur-Highlight an das nächste.

Zunächst kommen Sie an der Wassergewinnungsanlage Gittrup vorbei. An warmen Tagen können Sie hier das Zirpen der seltenen Feldgrille hören.
Als nächstes queren Sie die Ems und kommen an einen ganz besonders vielfältigen Abschnitt der Ems vorbei, an dem Weidenauwälder, Altarme, Flutrasen und Röhrichte sich auf engstem Raum abwechseln.
Kurz danach präsentiert sich Ihnen ein starker Kontrast zu den feuchten Lebensräumen: In den trockenen Sanddünen der Bockholter Berge konnten sich Wacholderheiden bis heute erhalten. Kurz vor Gimbte queren Sie die Ems erneut und fahren bis nach Greven parallel zum Flusslauf.
Hier haben Sie erneut die Möglichkeit die Auenlandschaft mit ihren naturnahen Altarmen, Feuchtwiesen und Buchenauwäldern, einer großen Besonderheit der Ems, zu genießen.

Von Greven geht es dann zügig weiter nach Nordwalde vorbei am mehrere hundert Jahre alten, denkmalgeschützten Gräftenhof Reckfort, in dem heutzutage eine Schäferei untergebracht ist (Verkauf von Schafprodukten). Über Altenberge und den anspruchsvollen Altenberger Höhenrücken geht die Fahrt weiter. Von hier aus haben Sie einen schönen Blick über die münsterländische, heckenreiche Kulturlandschaft, von der ein kleiner Teil bei Nienberge als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.

Sollten Sie unterwegs feststellen, dass Ihnen die gesamte Tor doch zu lange sein sollte, können Sie in Nordwalde, Altenberge oder Nienberge-Häger auch in den Zug steigen und bequem zurück zum Hauptbahnhof Münster fahren. Zugfahrzeiten finden Sie unter www.bahn.de